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6. Amazon Sales Kongress

2 Tage Amazon für Vendoren und Seller

Langsam, aber sicher muss man Amazon als wichtigen, aber nicht einzigen Ansatzpunkt erkennen.

Daher startete der unnachahmliche Hendrik Lennarz mit Growth Hacking. Da bleibt keiner auf den Sitzen und man will sofort etwas ändern. Änderung ist für Unternehmen und Führungskräfte einer der wichtigsten Ansätze, um sich neuen Herausforderungen zu stellen oder althergebrachte Abläufe aufzubrechen. Hört ihn euch an, seht ihn euch an – holt ihn in eure Firma!

 

Ab hier muss man sich immer zwischen drei Vorträgen entscheiden. REVOIC zum Thema Vendor UND Seller – noch immer ist zu wenig Bewegung im Markt. Legt jetzt los und setzt euch mit einem Wechsel oder der Erweiterung der Strategie auseinander.

 

Japan und Nick Katz – perfekt um zu erkennen das im Land der aufgehenden Sonne richtig was möglich ist! Wer Brexit kann wird auch Japan auf den Schirm nehmen können.

 

 

Ich persönlich habe mir das Thema Arbeitswelt wird moderner angehört. Es ist unglaublich welche Fehler bei der Nutzung des Home Office durch die Arbeitgeber gemacht werden – allein die Sicherheitsprüfung des Arbeitsplatz und des Bürostuhl sind Pflicht! Nehmt das nicht auf die leichte Schulter. Auch Nebenjobs sind ein heißes Thema. 48 Stunden sind nun mal das Maximum pro Woche und vom Ende der Arbeitszeit zum Start müssen 11 Stunden vergehen… Wann machen eure Arbeitnehmer mit Nebenjob Schluss – sind das 11 Stunden? Und sind es insgesamt nur 48 Stunden Arbeitslast?

Weiter ging es mit Wild West auf Amazon – Rechtsverdrehung in extrem. Thomas Engels in seinem Element. Amazon und rechtssicher – klar kein Problem – einfach Amazon nicht machen. Beispiele in Maße und einfach Klasse.

 

Gleichzeitig sprach Ronny Marx über die Faktoren, um eine Entscheidung treffen zu können bei der Auswahl zwischen Agentur und InHouse-Teams. Als erfahrene Hase im Geschäft verfügt der Vortrag über tiefe und echte Beispiele und Lösungen, die man unbedingt abschätzen muss, bevor man Entscheidungen trifft.

 

 

Die Off Price GmbH sprach über den Marktplatz Frankreich und warum Cdiscount hier eher die erste Wahl ist und eben nicht Amazon. Henning Pröper wie er leibt und lebt – perfekt aufbereitet und für jeden ersichtlich – ab nach Frankreich!

Nach dem Mittag ging es mit Sellics weiter – Werbung Werbung Werbung – was geht und was nicht und was ist neu. Sauber und auf hohem Level wurde aufgezeigt was man beachten sollte. Wie immer PERFEKT und absolut unabdingbares Grundwissen.

 

Markus Wiese sprach über seine Erfahrung mit Agenturen und eigenen Teamansätzen und zeigte auf wo die Probleme entstehen und was am Ende der langfristig bessere Weg ist, wenn man Ressourcen hat und lernbereit ist. InHouse Wissen aufbauen und dann gezielt abgeben!

 

Nun ging es ganz groß weiter. Drei Vorträge gleichzeitig und nur einen konnte man auswählen.

Beiersdorf über Warenkörbe auf Amazon groß machen

Klaus Forsthofer über Konsolidierung

Annemarie Schuster über strategisches Portfoliomanagement

 

 

Dreimal der pure Wahnsinn, Insides ohne Ende direkt aus der Praxis für die Praxis. Anders kann man es nicht sagen. Doch hier zeigt sich immer häufiger das Alleinstellungsmerkmal des ASK – Unternehmen berichten live von ihren Hürden und Lösungen.

Abschließend ging es um den ganz normalen Irrsinn und wie man Amazon dabei managen sollte. Silke Kohlheim hatte den vollen Saal und sprach wohl allen aus der Seele. Insbesondere die Tatsache das ohne internen Rückhalt und Struktur nichts gehen kann. Arbeitet endlich zusammen im Unternehmen an Amazon und schiebt es nicht auf die lange Bank.

 

Parallel erzählten Bernhard Rauscher und Christian Kelm den wenigen Verbliebenen über Marketing Automation und Amazon DSP. Natürlich ging es um Markenbildung und die Funnelsysteme und die Ansätze dies zu Automatisieren.

 

 

Otto Kelm hielt es eher einfach – DSP Hürden und Fallstricke und was wirklich machbar ist und wie man es bewerten sollte.

Doch wer denkt der Amazon Sales Kongress endet hier irrt sich. Die Abendveranstaltung hat mittlerweile einen legendären Status erreicht. Die Veranstalter schaffen es wieder und wieder die Teilnehmer zu überraschen. Ein perfekter Abend im Jagdschloss und später Biergarten machten den ersten Tag komplett.

 

Am zweiten Kongresstag starteten wie im Sommer üblich die Workshops. Intensive Arbeitskreise für Seller über Steuern, Werbung und Account-Durchrechnung.

Vendoren mit harten Themen zu Verhandlungen mit Amazon, Werbeoptimierungsansätzen und Content und Marketing und Controlling aus drei Excel-Tabellen heraus.

Da hatten die meisten dann doch deutlich Kopfschmerzen, wenn einfache Mittel aufgezeigt werden und man selber keine dieser Ideen in der Umsetzung hat.

 

Außerdem wurden die AMALYZE Portfolio-Analysen erstmal rausgegeben! Das Feedback war außerordentlich gut.

 

Der Vorteil liegt wohl hier in der Tatsache das es insgesamt an beiden Tagen nicht um den Verkauf von Dienstleistungen als solche geht – sondern um Lösungsansätze aus der Praxis für die Praxis.

 

Abschließend hat der liebe Gero Wenderholm jedem erklärt warum Sprache so wichtig wird aber Commerce ggf. nicht das große Thema sein wird. Doch mit zig Ansätzen zeigte er auf wo und wie man damit in Zukunft konfrontiert werden wird und was alles schon möglich ist. Leider wird keiner der Teilnehmer je vergessen das über 60% aller Benutzer von Sprach-Assistenten ihr Gerät im Urlaub vermissen und über 20% sich eine sexuelle Beziehung mit Ihrem Device vorstellen könnten.

 

 

Alles in Allem wohl immer noch die beste Konferenz in der Kombination von Niveau und Zielgruppe.

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Kommentare: 2
  • #1

    Ben Abb (Montag, 01 Juli 2019 14:21)

    Moin Chris

    Passender kann man den Amazon Sales Kongress wohl nicht zusammenfassen. Vielleicht hätte man die gute Moderation noch erwähnen können ;-)
    Happy summer!

  • #2

    Kelm (Montag, 01 Juli 2019 16:06)

    Das unsere Moderation die beste aller Amazon-Konferenzen ist versteht sich von selbst!

    Wer hat schon einen solchen Top-Profi der leider im Januar selber sprechen werden muss